Brustuntersucheng

Mammachirurgie

Brustkrebs ist die häufigste maligne Erkrankung der Frau. Sowohl die Früherkennung als auch die korrekte Behandlung des Mammakarzinoms vergrößern die Aussicht auf eine vollständige Heilung. Vor der eigentlichen Operation sollte möglichst geklärt werden, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Bei Verdacht auf Brustkrebs wird eine Probe des auffälligen Brustdrüsengewebes für eine Gewebeuntersuchung entnommen (Biopsie), um zu klären, ob das Gewebe von Krebs befallen ist.

Die Prognose der Betroffenen bezüglich Rezidivrate und Überleben wird maßgeblich beeinflusst durch das Tumorstadium bei Diagnosestellung und die Tumorbiologie. Die tumorabhängige 5-Jahres-Überlebensrate liegt über alle Stadien hinweg bei 79 % (GEKID 2006), im Stadium pT1 sogar bei 91 % (Sauer 2005). Ziel einer hochwertigen Früherkennung ist es also, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen. Dabei gilt es aber auch, gesunde Frauen als solche zu erkennen und dadurch vor unnötigen und belastenden diagnostischen Maßnahmen zu schützen. Weiterhin wird die individuelle Prognose von Brustkrebs-Patientinnen durch eine sachgerechte Behandlung im interdisziplinären Team beeinflusst. Für viele Betroffene gibt es Therapieoptionen mit vergleichbaren Überlebensraten, so dass in diesen Situationen der Erhalt der Lebensqualität ein vorrangiges Ziel ist. Konkret bedeutet dies, dass die Frauen in die Entscheidungen auf der Basis umfassender und verständlicher Informationen einzubinden sind.

Welche Fälle werden erfasst?

Indikation für einen operativen Eingriff ist die Diagnose Mammakarzinom.

Die Qualität der Behandlung ist für das Überleben und die Lebensqualität der betroffenen Frauen von entscheidener Bedeutung. Deshalb wird nicht nur die Diagnosesicherung in der Qualitätssicherung erfasst, sondern auch ein Fokus auf den Sicherheitsabstand zum sogenannten Resektionsrand gelegt.