Geburtshilfe

Geburtshilfe

Als ein Teilgebiet der Gynäkologie beinhaltet die Geburtshilfe die Betreuung normaler und problematischer Schwangerschaften und Geburten, einschließlich der Untersuchungen und Behandlungen vor der Geburt und im Wochenbett. Für die optimale Versorgung von Mutter und Kind wurde das Konzept der Perinatalmedizin entwickelt. Die Perinatalmedizin umfasst die medizinische Betreuung der Mutter und des Kindes rund um die Geburt bis maximal 7 Tage danach. Zum perinatalmedizinischen Team gehören speziell ausgebildete Geburtshelfer sowie Kinderärzte, die die Betreuung von Neugeborenen mit besonderen Risiken, wie z.B. Frühgeburten, übernehmen. Das Team wird durch Hebammen, Anästhesisten (optional) und Kinderkrankenschwestern ergänzt.

Die sogenannte Perinatalmedizin erlangte in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Die wachsenden technischen Möglichkeiten haben eine Diagnostik und Therapie in der Schwangerschaft ermöglicht, die eventuelle Gefährdungen und Erkrankungen von Mutter und Kind frühzeitig erfasst und erfolgreich behandelt.

Welche Fälle werden erfasst?

Im Leistungsbereich Geburtshilfe sind die Frauen erfasst, die zur Geburt ein Krankenhaus aufgesucht haben. Diese Anzahl kann von Statistiken, in denen die Anzahl der geborenen Kinder angegeben werden, abweichen. Die Differenz zwischen den Geburten und den neu geborenen Kindern ist über Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge, Drillinge usw.) zu erklären.

Für Hamburg bedeutet dies, dass es mehr als 19.000 Geburten in den Hamburger Krankenhäusern pro Jahr gibt.