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Cholezystektomie

Durch Gallensteine verursachte Erkrankungen der Gallenblase gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Europa. Die Häufigkeit des Gallensteinleidens wird in Deutschland je nach Region mit 11 % bis 25 % der Frauen und 5 % bis 13 % der Männer angegeben. Dementsprechend handelt es sich mit rund 170.000 Fällen jährlich um einen der zahlenmäßig umfangreichsten bundesweiten Leistungsbereiche der externen vergleichenden Qualitätssicherung. Die Cholezystektomie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in der Viszeralchirurgie. Die Cholezystektomie kann offen, also nach Anlage eines Bauchschnittes (sog. Laparotomie), oder minimal-invasiv (laparoskopisch) durchgeführt werden. Die laparoskopische Cholezystektomie ist derzeit mit ca. 90 % das in den meisten Fällen angewendete Verfahren.

Seit dem Erfassungsjahr 2015 ruht dieses Verfahren und wird vom IQTIG als sektorenübergreifendes Verfahren weiterentwickelt.

Welche Fälle werden erfasst?

In der Qualitätssicherung werden alle endoskopischen und offenchirurgischen Eingriffe an der Gallenblase erfasst. Die Anzahl der durchgeführten Eingriffe in Hamburg liegen stabil bei ca. 3.800 jährlich.