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Patientensicherheit

Patientensicherheit

Die Versorgung von Patienten in Krankenhäusern stellt das Personal vor immer komplexeren Herausforderungen, bei denen insbesondere die Themen Sicherheit und medizinische Qualität, sowie medizinrechtliche und ethische Rahmenbedingungen eine maßgebliche Rolle spielen.

Jeder Krankenhausaufenthalt hat das Ziel, die Gesundheit des Patienten wieder herzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Doch leider führt nicht immer jede Maßnahme zum gewünschten Ergebnis. Der Patient kann beispielsweise einen Schaden durch die Behandlung, durch Verwechslung von Medikamenten oder durch Stürze erleiden.

Im Jahr 2010 wurde auf Initiative eines Mitgliedes des Kuratoriums der EQS-Hamburg das Fachgremium Patientensicherheit ins Leben gerufen.

Da es sich um einen sogenannten „nicht-medizinischen Bereich“ handelt, wirken in diesem Gremium neben den Klinikern, dem MDK und den Patientenvertretern u. a. auch Vertreter der Ärztekammer, dem Verband der Ersatzkassen e.V., dem BKK Landesverband Nordwest und der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg aktiv mit. 

In seiner konstituierenden Sitzung wurde vom Fachgremium festgelegt, dass „das Hauptziel dieses Fachgremiums sei, Themen zu finden, die praxistauglich sind, im Arbeitsalltag Anwendung finden können und gleichzeitig auch messbar sind.“

Die Arbeit ist nicht direkt vergleichbar mit der Arbeit der medizinischen Fachgremien, da bisher keine Indikatoren zur Bestimmung der Patientensicherheit vorliegen und somit auch kein Strukturierter Dialog geführt werden kann. Dies ist auch nicht das vordergründige Anliegen des Gremiums, sondern vielmehr die Analyse der in den Hamburger Krankenhäusern vorhandenen bzw. durchgeführten Maßnahmen zur Patientensicherheit. Die gewonnen Erkenntnisse bilden die Basis für die inhaltliche Arbeit dieses Gremiums.