Femurfraktur

Hüftgelenknahe Femurfraktur

Die hüftgelenknahe Oberschenkelfraktur tritt eher im höheren Lebensalter auf. Dabei ist ein wichtiger Risikofaktor für die hüftgelenknahe Femurfraktur eine verminderte Knochendichte (Osteoporose). Schon eine geringe Krafteinwirkung kann hier zur Fraktur führen.

Die hüftgelenknahen Frakturen werden je nach ihrer Lokalisation zwischen Schenkelhalsfraktur und pertrochantärer Fraktur unterschieden. In der BQS-Bundesauswertung wurden die Qualitätsindikatoren für die Krankheitsbilder Schenkelhalsfraktur und pertrochantäre Fraktur getrennt dargestellt. Seit dem Verfahrensjahr 2007 wird eine gemeinsame Auswertung durchgeführt. Ziel der Therapie ist die schnelle Wiederherstellung der Mobilität und Belastbarkeit des Patienten, um die Rückkehr auf das präoperative Aktivitätsniveau zu erreichen.

Welche Fälle werden erfasst?

Jede Kodierung einer hüftgelenknahen Femurfraktur löst die Dokumentation zur Qualitätssicherung aus. Die TEP-Versorgung einer posttraumatischen Koxarthrose nach Schenkelhalsfraktur und die Versorgung einer tumorbedingten Hüftfraktur führen ebenfalls zur Auslösung der Dokumentationsbögen. Bei dieser Besonderheit sind lediglich die Basisdaten zu erheben, da bestimmte Kriterien in der Qualitätssicherung (z.B. Indikationsstellung) nicht erfüllt werden können.